Vom Hölzchen zum Stöckchen
Wir begannen die Woche mit einer Sammelaktion und gingen am ersten Tag in den Wald, um verschiedene Holzteile zu suchen. Der Vorstellungskraft der Kinder waren keine Grenzen gesetzt und sie durften alles mitnehmen, was sie für ihre Bastelideen benötigten. Am Ende hatten wir eine Vielzahl an verschiedenen Teilen beisammen – die Auswahl reichte von Stöcken über Baumrinde bis hin zu Tannenzapfen – und wir waren schon gespannt, was die kleinen Handwerker:innen daraus zaubern würden. Bevor wir uns auf den Heimweg machten, durften die Kinder den Wald unter Aufsicht selbst frei erkunden. Zudem haben wir mit ihnen eine Wahrnehmungs- und Vertrauensübung gemacht. Beim Spiel „Finde den Baum“ mussten die Kinder als Team mit verschlossenen Augen ihre Bäume wiederfinden, die sie sich zuvor ausgesucht hatten. Als „Werkzeug“ diente ihnen lediglich ihr Tastsinn. Ziel der Übung war es, die Körper- und Naturwahrnehmung der Kinder zu stärken.
Am Dienstag verwandelten wir den Hort in eine Werkstatt. Nun konnten die Kinder ihre Ideen in die Tat umsetzen. Mit den gesammelten Holzstücken bauten sie kleine Holzfiguren, wobei ihrer Kreativität keine Grenzen gesetzt waren. Mithilfe von Holzleim und Heißkleber wurden aus Einzelteilen kleine einzigartige Kunstwerke. Am Ende füllten hölzerne Dinos, Igel, Rehe und Spielfiguren den Raum.
Für Mittwoch haben wir uns ein weiteres Bauprojekt überlegt. Nachdem die Kinder beim Basteln der Holzfiguren erste Erfahrungen mit dem Material gesammelt hatten, gingen wir nun einen Schritt weiter. Beim Bauen unserer Flöße war viel Geschick und Feingefühl gefragt. Vor allem das Zusammenknüpfen der einzelnen Stöcke verlangte von den Kindern höchste Konzentration ab. Aber sie haben die Herausforderung toll gemeistert, sodass wir am Ende des Tages eine beachtliche Flotte beisammenhatten.
Nach zwei anspruchsvollen Basteltagen nahmen wir uns eine Auszeit in der Natur. Mit dem Bus fuhren wir zum Erlebnisspielplatz Klaus Äuele in Neustift. Vor Ort hatten die Kinder viel Platz zum Klettern, Balancieren und Entdecken. Vor allem der Wasserspielplatz mit Wasserrad war heiß begehrt.
Am Freitag war Partystimmung angesagt. Bei unserer Minecraft-Party ließen wir die Woche mit Snacks, Musik und coolen Partyspielen ausklingen. Zwei zum Thema passende Bastelstationen boten Raum zur kreativen Entfaltung. Beim Dosenwerfen im Garten mussten die Kinder den Hort gegen die bösen „Creeper“ verteidigen. Bei unserer gemeinsamen Zeit im Pavillon fand die Party ein actionreiches Ende. Beim Spiel „TNT“ mussten die Kinder ihre Teamfähigkeit und Geduld unter Beweis stellen und eine „Bombe“ Rücken an Rücken durch einen Parcours tragen. Fiel der Ball zu Boden, mussten sie das jeweilige Hindernis erneut überwinden. Es war ein Wettlauf gegen die Zeit, denn nur das schnellste Team konnte den Sieg mit nach Hause nehmen.