Der Täterin auf der Spur
Montag – Tatzeit 8:45: Der Tag begann wie gewöhnlich. Nach und nach kamen die Kinder in den Hort und beschäftigten sich mit unseren Spielsachen. Doch die idyllische Ruhe wurde jäh unterbrochen, als wir unseren Chillraum öffneten. Dort herrschte das blanke Chaos. Stühle und Brettspiele lagen verstreut im Raum. Mit Entsetzen mussten wir feststellen, dass unsere Schatzkiste aufgebrochen und die Goldmünze gestohlen worden war. Sofort wurden die Ermittlungen aufgenommen. Die SOKO-Hort sicherte die Beweise und befragte die anwesenden Betreuerinnen. Sie waren die drei Hauptverdächtigen. Nebenbei bastelten die Kinder an ihren Detektivausweisen und zeichneten Fahndungsplakate.
Dienstag – Ein geheimnisvoller Brief: Für den nächsten Hinweis benötigten die Kinder eine richtige Detektivausrüstung. Mit einer selbstgebastelten Lupe waren sie in der Lage, geheime Botschaften zu entziffern. Top ausgestattet ging es anschließend in den Pavillon auf Spurensuche. Unsere Ermittler:innen fanden einen zerrissenen Brief, den sie mithilfe ihrer Lupen entziffern konnten. Darin behauptete die Täterin, dass sie den nächsten Hinweis im Wald versteckt hätte und die Kinder am Mittwochvormittag dort danach suchen sollten.
Mittwoch – Spurensuche im Wald: Nach unserer täglichen Teambesprechung, in der wir alle bisher gefundenen Beweise nochmal durchgingen, fand unser Ausflug in den Wald statt. Die Kinder entdeckten einen Brief, der ihnen die Tagesaufgabe erklärte. Sie mussten ein Foto finden, dass die Täterin in acht Teile zerschnitten hatte und wieder zusammensetzen. Auf dem Bild war ein Teil eines Schlüssels zu sehen, mit dem sich die Täterin Zugang zur Goldmünze verschafft hatte. Die Kinder führten eine Taschenkontrolle bei den Betreuerinnen durch und konnten den Schlüssel der richtigen Besitzerin zuordnen. Aber war sie wirklich die Täterin? Nicht alle Beweise sprachen für sie.
Donnerstag – Rätselspaß im Escape Room: An diesem Tag wurden unsere Detektiv:innen auf eine harte Probe gestellt. Teamfähigkeit und logisches Denken waren in unserem Escape Room gefragt. In altersübergreifenden Kleingruppen mussten sich die Kinder mit kniffligen Rätseln auseinandersetzen. Bei der Erstellung der Spiele wurde darauf geachtet, dass jede Aufgabe alle Altersstufen anspricht und sie diese nur als Team lösen konnten. Es war spannend zu beobachten, wie unterschiedlich die Kinder an die Rätsel herangingen und wie sie sich gegenseitig ergänzten. Dabei konnte das Vorschulkind von den Mittelschüler:innen lernen und umgekehrt. Jede Gruppe erhielt am Ende des Escape Rooms ein Lösungswort. Alle Wörter zusammen ergaben einen Satz, der einen weiteren entscheidenden Hinweis enthielt – nämlich die Haarfarbe der Täterin.
Freitag – Die Verhaftung: Am letzten Tag unserer Krimiwoche waren wir der Diebin dicht auf den Fersen. Gemeinsam mussten wir die letzten Rätsel lösen, um den Zahlencode zum Safe zu entschlüsseln. Der Code war zudem auch das Geburtsdatum der Täterin. Das war der finale Hinweis. Wir versammelten uns zum Schluss alle im Gemeinschaftsraum. Jede Verdächtige durfte sich noch einmal verteidigen und musste anschließend ihr Geburtsdatum verraten. Dadurch konnte die Diebin gefasst werden und musste sich der Festnahme stellen. Die Gerechtigkeit siegte und im Hort kehrte wieder Ruhe ein.
