Achtung heiß! – Die Forscherbande und ihr erstes Projekt
Ein explosives Erlebnis liegt hinter uns. Im Hort Fulpmes hat sich die neu gegründete Forscherbande an ihr erstes Projekt gewagt. Zwei Wochen lang haben wir als Team an einem Vulkan gebastelt. Täglich wurde eine Liste ausgehängt, in die sich bis zu sechs Kinder für die Forscherbande eintragen konnten. So hatten sie die Möglichkeit, selbst zu entscheiden, ob sie regelmäßig oder nur an bestimmten Tagen entsprechend ihrer Interessen teilnehmen möchten. Das Vorhaben begeisterte zahlreiche Kinder, wodurch eine vielfältige Gruppe mit originellen und kreativen Einfällen am Vulkanbau beteiligt war.
Tag 1: Der Untergrund. Jeder Vulkan braucht eine Landschaft, die ihn umgibt. Zunächst hat die Forscherbande einen Kartonboden mit weißem Papier beklebt und bemalt. Bevor wir mit dem Malen begonnen haben, mussten die Kinder gemeinsam abstimmen, wie sie den Untergrund gestalten. Auf Schmierzetteln haben sie mit verschiedenen Möglichkeiten experimentiert und sich anschließend für eine grüne Wiese und einen kleinen See am Rand entschieden.
Tag 2: Das Gerüst. Nachdem die Landschaft getrocknet war, haben die Kinder mit dem Bau des Vulkangerüstes begonnen. Es bestand aus einer Plastikflasche, die mit Tape am Untergrund fixiert war. Anschließend hat das Team die Flasche mit Papierkugeln verdeckt. Für diesen Teil des Bastelns haben wir uns aufgeteilt. Im Wechsel haben immer zwei Kinder das Papier geknüllt, während die anderen die Kugeln mit Heißkleber an der Flasche befestigt haben. Hier war Teamfähigkeit gefragt. Man musste gut aufeinander Acht geben, damit sich niemand am Heißkleber verbrennt und zudem haben die Kinder auch gelernt, dass sich ein gutes Team abwechselt und alle beim Projekt mitmachen dürfen.
Tag 3: Die Hülle. Damit aus unserem Vulkan ein beeindruckender Berg wurde, benötigte unser Gerüst eine passende Hülle. Diese haben wir aus Zeitungspapier gebastelt. Die Zeitung haben die Kinder in Streifen zerrissen und anschließend mit Pappmaché – ein Gemisch aus Mehl und Wasser – am Gerüst befestigt. Das Ganze musste über Nacht trocknen und war danach bereit zum Bemalen.
Tag 4: Anmalen und Dekorieren. Am letzten Basteltag kam die Forscherbande zusammen, um die Gestaltung ihres Vulkans zu planen. Zur Inspiration betrachteten die Kinder zunächst Bilder echter Vulkane. Anschließend bemalten sie ihr Modell in Schwarz und Orange, wobei die orange Farbe die Lava darstellt, die aus der Öffnung den Hang hinabfließt. Zum Abschluss gestalteten sie die umliegende Landschaft mit Steinen, Hölzern und Dinosaurierfiguren. Dabei arbeiteten sie im Team: Ein Kind hielt den Kleber, ein anderes befestigte die Gegenstände an den zuvor gemeinsam ausgewählten Plätzen.
Der große Auftritt. Nachdem die Forscherbande in der zweiten Projektwoche fleißig geprobt hatte, kam es am darauffolgenden Montag zur Vulkanexplosion. Mithilfe von Natron und Essig brachten wir den Vulkan zum Sprudeln und Schäumen. Zuvor haben die Kinder ihr Projekt präsentiert und die einzelnen Bauschritte erklärt. Als Anerkennung für ihre Leistung haben alle Kinder, die bei der Forscherbande teilgenommen haben, eine Urkunde und viel Applaus erhalten.
